Sehenswürdigkeiten
Als Herzstück der Stadt gilt der Münsterplatz. Zu einem Symbol der neuen Mitte der Stadt ist das 1993 vom amerikanischen Architekten Richard Meier erbaute Stadthaus geworden. Der postmoderne Bau wird für Konzerte, Vorträge und Ausstellungen genutzt. Südlich des Ulmer Münsters erstreckt sich der Marktplatz. Blickfang ist das einst als Kaufhaus erbaute gotische Rathaus. Neben wunderschönen Fresken des 16. Jahrhunderts verdient die astronomische Uhr Beachtung. Die 1581 fertig gestellte Konstruktion ist ein Meisterwerk des Straßburgers Isaak Habrecht. Vor dem Rathaus fällt der 1482 aufgestellte Brunnen Fischkasten ins Auge. Akzente setzt die als gläserne Pyramide konzipierte Zentralbibliothek, welche 2004 ihrer Bestimmung übergeben werden konnte. Mit viel Liebe zum Detail restaurierte Bauten finden sich im Fischer- und Gerberviertel. Attraktionen sind der schiefe Metzgerturm und das schiefe Haus, am Ufer der kleinen Blau. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde um die Stadt eine Bundesfestung errichtet, welche einen neun Kilometer lagen Festungsgürtel mit 41 Hauptwerken umfasst. Das Fort Oberer Kuhberg wurde im II. Weltkrieg als Konzentrationslager genutzt und beherbergt heute eine Gedenkstätte. Weiterhin in der Festungsanlage integriert ist das Donauschwäbische Zentralmuseum. Im Ulmer Museum werden zahlreiche prähistorische Exponate der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Durch private Mittel konnte die Kunsthalle Weishaupt realisiert werden. Die lange Tradition von Brot und Bäckerhandwerk dokumentiert das Deutsche Brotmuseum.